Aktuelle  Informationen zum Thema GPS:

Hier finden Sie den aktuellen EGNOS-Status des EGNOS-Testbetriebes der ESA, welcher seit Mai 2006 aktiv ist. Die Genauigkeit für EGNOS-fähige GPS-Empfänger liegt durch die differenziellen Korrektursignale des EGNOS-Satelliten(derzeit Sat 33) bei ca. 3-4 Meter. Unsere EGNOS-fähigen GPS-Empfänger finden Sie unter Produkte und Preise.

PS OPERATIONAL ADVISORY        302
SUBJ: GPS STATUS 28 OCT 2008

1. SATELLITES, PLANES, AND CLOCKS (CS=CESIUM RB=RUBIDIUM):
A. BLOCK I : NONE
B. BLOCK II: PRNS 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15
PLANE : SLOT D1, C2, D4, B5, C5, A6, A3, A1, E3, D2, B4, F3, F1, F2
CLOCK : RB, CS, RB, RB, RB, RB, CS, CS, CS, RB, RB, RB, RB, RB
BLOCK II: PRNS 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29
PLANE : SLOT B1, C4, E4, C3, E1, D3, E2, F4, D5, A5, F5, A4, B3, C1
CLOCK : RB, RB, RB, RB, RB, RB, RB, RB, CS, RB, RB, CS, RB, RB
BLOCK II: PRNS 30, 31, 32
PLANE : SLOT B2, A2, E5
CLOCK : CS, RB, RB

Daten von aerospace gps bzw. schriefer airforce base/kowoma.


Kaltstartverhalten von SIRF Star 1-Chipsätzen stark beeinträchtigt (12/2005)
SIRf 1-GPS-Receiver haben mittlerweile ein deutlich beeinträchtigtes Startverhalten. Das macht sich am stärksten bemerkbar durch den sehr langen Kaltstart, d.h. die Zeit vom Einschalten des Gerätes bis zu einem gültigen GPS-Signal. Aber auch die Positionsbestimmung ist mittlerweile nicht mehr auf dem neuesten Stand der Dinge, da die neuesten SIRF 3 GPS-Receiver zusätzlich auch mit DGPS-Korrektursignalen(WAAS/EGNOS) arbeiten und dadurch eine Positionsgenauigkeit von wenigen Metern erreichen.
Die Umrüstung des AC-2002 auf den aktuellsten GPS-Receiver ist jederzeit kostengünstig möglich - ein Vorteil des modularen Aufbaus - rufen Sie uns dazu einfach an unter 089-89997820.

Schlechter GPS-Empfang aufgrund der Irak-Krise (Stand 1/2003)
Dem Irak-Konflikt zufolge ist der GPS-Empfang im zivilen Bereich seit mehreren Monaten beeinträchtigt. Zum Teil ist der GPS-Empfang an manchne Tagen kaum möglich. Dies liegt an der Verschiebung der Satellitenbahnen zugunsten der Amerikaner, die derzeit  am Golf ihre Truppen in Stellung bringen. Um hier die Zielgenauigkeit von GPS-gesteuerten Bomben und Waffen zu erhöhen wurden die Satellitenbahnen für dieses Gebiet vorübergehend optimiert. Dies ist allerdings nur vorübergehend von Bedeutung.

Löcher im GPS (Global Positioning System)
Pressemeldungen zufolge sind `Löcher` in der weltweiten GPS-Abdeckung festgestellt worden, die bis zu 40 km groß sein können.
Sie haben jedoch nichts mit Lücken in der Satellitenkonstellation zu tun. Sie werden dadurch verursacht, dass Signale stärkerer Sender die Satellitensignale überlagern, so dass selbst gute GPS-Geräte sie nicht mehr empfangen können.
Wieviele und welche Gebiete genau betroffen sind, ist derzeit noch nicht genau bekannt.
(Zitat aus: GPS-Outdoor Navigation von Rainer Höh / 2001)

Hier finden Sie demnächst einige Detailinfos über die bezeichneten Gebiete.


Startverhalten von GPS-Empfängern
Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, weshalb der Start des GPS-Receivers (die sogenannte Initialisierung) lange oder nur kurz dauert. Wir möchten hier vor allem die zwei wichtigsten beschreiben.
Der sogenannte Kaltstart eines GPS-Receivers, der je nach Empfänger bis zu 15 min dauern kann, tritt auf wenn man:

Ansonsten findet im Gerät, wenn es laufend benutzt wird, bei jedem Startvorgang nur ein `Warmstart` statt. Da die letzte Position bekannt ist, erfolgt in diesem Fall meist auch keine keine Initialisierung. Der Start dauert dann meist nicht länger als 2-3 min.

Abschaltung des GPS-Systems durch die Amerikaner
Die GPS-Signale zur zivilen Nutzung könnten zwar durch die Amerikaner jederzeit abgeschaltet werden, da dies jedoch auch den Luftverkehr und die Schifffahrt betreffen würde, ist die Wahrscheinlichkeit diesbezüglich gleich null.
Trotzdem kann es, wie schon im Golfkrieg, vorkommen, das bestimmte Regionen durch die Verschiebung der Satellitenbahnen eine bessere Abdeckung bekommen, andere Regionen sich dadurch allerdings verschlechtern.
(Pressemeldung 2001)


Unterschiede bei GPS-Antennen
GPS-Geräte sind grundsätzlich so gut wie Ihre GPS-Antenne. Dies gilt im Übrigen sicherlich nicht nur für GPS-Geräte.
Entscheidend für guten GPS-Empfang ist das die Antenne die Signale von möglichst vielen Satelliten nutzen und durch den Controller im GPS-Gerät auswerten kann. Unterschieden wird generell zwischen Patchantennen (auch Microstripantennen genannt) und Quadrifilarantennen (auch Helixantenne). Patchantennen sind meist interne Antennen, die z.B. im GPS-Handheld  eingebaut werden. Sie können sogar die Signale von Satelliten die am Zenit  stehen empfangen, jedoch haben Sie aufgrund Ihrer Bauform meist Probleme die Satelliten am Horizon zu empfangen. Weiterhin unterscheidet man zwischn aktiven GPS-Antennen und passiven Antennen. Wie der Name bereits sagt, erfolgt bei der aktiven Antenne eine Verstärkung durch den integrierten Amplifier. Die Leistung der Antenne, und somit auch einer der wichtigsten Werte, wird in dB angegeben. Eine gute Antenne sollte mindestens 25 dB aufwärts liefern.



Genauigkeit von GPS und Fehlerquellen
Da GPS-Funksignale sich in Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, können diese auch durch atmosphärische Bedingungen (wie z.B. Blitze und Entladungen in der Atmosphäre) stärker abgelenkt bzw. verfäscht werden, so das teilweise keine Standortbestimmung möglich ist oder diese sehr fehlerhaft ist. Die allgemeine Verfälschung der Signale unter Normalbedingungen führt dazu das die Standortbestimmung um ca. 5 - 15 m variieren kann.
Um diesen festen Fehler korigieren zu können nutzt der militärische Bereich zusätzlich das L2-Band des GPS, welches auch Standart-GPS-Empfängern nicht empfangen werden kann. In anderen zivilen bereich bedient man sich zur Korrektur auch dem sogennnaten DGPS (Differenziertes GPS). Hier wird eine ortsfeste Bezugsstation (diese befindet sich für Europa nahe Frankfurt am Main) zu Hilfe genommen, die die Signale ständig vergleicht und damit eine Genauigkeit in der Standortbestimmung von bis zu 1 m erlaubt.
Weiterhin kann durch hohe Gebäude oder Felswände das GPS-Signal reflektiert werden, so das hier weitere Fehler entstehen können. Diese Signalablenkung nennt man Multipath Interference. Hochwertige GPS-Empfänger können schon heute auch diese Fehlerquellen eleminieren.